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In Bestform für die globale Erntebilanz: granuliertes Ammoniumsulfat

Wenn man zeitgleich Sulfat und Stickstoff zuführt, steigert Ammoniumsulfat das Pflanzenwachstum und den Ernteertrag. Außerdem garantiert es eine lang anhaltende Versorgung mit Nährstoffen und fördert den Transport von Mikronährstoffen und Spurenelementen, wie zum Beispiel Mangan, Eisen und Bor aus dem Boden in die Pflanzen. „Das F&E-Team des Bereiches Düngelmittel hat jahrelang Energie und innovatives Denken investiert, um dafür ein neues Premium-Verfahren zu entwickeln. Es gibt eine weltweite Nachfrage nach körnigem Ammoniumsulfat, die derzeit nur sehr wenige Hersteller decken können. thyssenkrupp möchte Düngemittelherstellern die Möglichkeit geben, ein industrielles Nebenprodukt in hochwertige Stickstoffdünger umzuwandeln.“ Die Hauptvorteile von granuliertem Ammoniumsulfat, im Gegensatz zu flüssigen oder kristallinen Lösungen, sind seine verbesserten Lager-, Streu- und Mischeigenschaften.

 

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Der patentierte thyssenkrupp-Prozess beginnt mit der Ammoniumsulfatlösung, einem industriellen Nebenprodukt, das hauptsächlich bei der Produktion von Caprolactam und Kokereigas entsteht. Der Lösung wird ein Additiv beigemischt, das die Staubentwicklung während der Granulierung verringert und der das Endprodukt bruchfester macht. Dann wird die flüssige Mischung in einen Wirbelschichtgranulator gesprüht und zu festen Körnern verarbeitet, die gesiebt werden. So kann das Überkorn zermahlen und zusammen mit dem Unterkorn in den Granulator zurückgeführt werden. Die gewonnenen Körner sind rund, sehr hart, stoßfest und abriebbeständig.

 

Wir wollen den Düngemittelherstellern die Möglichkeit geben ein industrielles Nebenprodukt in hochwertigen Stickstoffdünger zu verwandeln.

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Zurzeit wird Ammoniumsulfat meist in kristalliner Form verkauft, was granulierten Mischdüngern nur schwer zugesetzt werden kann. Da konventionelle Granulieranlagen zudem keine Ammoniumsulfatlösungen verarbeiten können, benötigen sie die teureren Ausgangsmaterialien Ammoniak und Schwefelsäure. Nach erfolgreichen Laborund Prüfstandversuchen hat thyssenkrupp im Jahr 2016 eine Pilotanlage mit einer Anfangskapazität von 500 Kilogramm pro Stunde gebaut. „Da die Tests erfolgreich waren, ist thyssenkrupp Industrial Solutions gerade dabei, den Prozess in einen industriellen Maßstab mit Kapazitäten von 5–20 metrischen Tonnen pro Stunde zu überführen. Die Düngemittel-Hersteller auf der ganzen Welt werden von der verbesserten Kosteneffizienz profitieren.“ Die günstigen Effekte werden nicht nur entlang der gesamten Wertschöpfungskette spürbar sein. Schließlich kann ein derart kostengünstiger Premium-Prozess dabei helfen, Düngemittel auch für die weniger fruchtbaren Böden in ärmeren lebensmittelproduzierenden Regionen bereitzustellen. Und so hat diese Innovation das Potenzial, eine Bevölkerung zu ernähren, die gerade in den ärmsten Ländern der Welt am schnellsten wächst.

 

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.thyssenkrupp-industrial-solutions.com/de/produkte-und-services/duengemittelanlagen/ammonium-sulfate-granulation/

 

Fazit: Im patentierten Verfahren wird Ammoniumsulfat, ein industrielles Nebenprodukt in ein rundes, sehr hartes, stoßfestes und abriebbeständiges Granulat verwandelt. Nach erfolgreichen Labor- und Prüfstandversuchen können sich Düngemittelhersteller auf ein kostengünstigeres Premiumprodukt freuen, das die Verfügbarkeit von Dünger, insbesondere in Entwicklungsländer, verbessern wird.